Herzlich willkommen!

Sie finden hier eine Datenbank, in der weitgehend alle lateinischen Inschriften erfasst sind. Die Texte sind aufgelöst und ergänzt. Die Präsentation der Texte ist so einfach wie möglich gestaltet. Neben den allgemein üblichen Angaben von Auflösungen, Ergänzungen und Tilgungen sind die verwendeten Sonderzeichen auf ein Minimum beschränkt. Die Abkürzungen geben die verwendeten Publikationen an. Die statistische Aufschlüsselung enthält Angaben darüber, welche Bände - mit wieviel Texten pro Band, was die lateinischen Inschriften betrifft - komplett erfasst und bereits in die Datenbank eingegeben sind.

Inzwischen sind 767.388 Datensätze zu 503.931 Inschriften aus 4.000 Publikationen, darunter folgende Zeitschriften, für 22.232 Orte mit 112.067 Fotos aufgenommen.

Findet sich hinter der Zeile der Belegstelle ein , so wird man durch Anklicken auf eine andere Datenbank weitergeleitet.

Verknüpfungen bestehen zu folgenden 25 Datenbanken:

Erläuterungen und Anwendungshinweise

Sämtliche Texte sind aufgelöst und ergänzt. Die verwendeten Sonderzeichen sind auf ein Minimum beschränkt; im einzelnen sind dies:
( ) Auflösung abgekürzter Texte, Einfügung fehlender Buchstaben
[ ] Ergänzung
[ 3 ] Lücke innerhalb einer Zeile
[ 6 ] Lücke im Umfang einer Zeile
] Lücke unbestimmter Länge am Anfang
[ Lücke unbestimmter Länge am Ende
[[ ]] Rasur
<e=F> Korrektur (Beispiel: f<e=F>cit für FFCIT)
<<TEXT>> Hier sind Texte aufgeführt, die - vor allem in der Severerzeit - anstelle getilgter Passagen eingefügt worden sind.
<<[[ ]]>> Der Text wurde zunächst getilgt und dann wieder eingemeißelt; häufig leg. III
{ } Tilgung
/ Zeilentrennung
* Der * bezeichnet eine als gefälscht eingeschätzte oder moderne Inschrift; bei Inschriften aus dem CIL steht der * vor der Nummer (CIL 06, *03231), bei anderen dahinter (RIB-03, 03534*).
+ Das + vor einer Nummer der AE, AEA, ILCV oder anderswo verweist auf Literaturangaben, bei anderen Publikationen auf die Bemerkungen unter der jeweiligen Nummer.

Die Texte aus dem CIL sind jeweils unter der Nummer der ersten Erwähnung aufgeführt, spätere Verbesserungen sind dort nachgetragen und vermerkt; dies gilt auch für Korrekturen an Inschriften des CIL und anderen neueren Publikationen.

Datenbank-Recherche

Die Datenbank-Recherche ermöglicht die Abfrage von Beleg, Provinz, Ort, Inschriftengattung/Personenstatus und Suchtexten. Sämtliche Einträge mit Ausnahme des Ortes werden automatisch rechts und links mit einem Jokerzeichen versehen. Die Belegnummer ist immer fünfstellig einzutragen: Z.B. CIL 02, 00125. Die Provinz-Bezeichnung wird bei Eingabe des ersten Buchstabens automatisch ergänzt, ebenso die Ortsbezeichnung. Unter der Rubrik "Auswahl" hinter dem Eingabefeld für Provinzen besteht die Möglichkeit, mehrere Provinzen auszuwählen. Bei der Eingabe von Belegen sowie Orts- und Provinznamen fallen alle Umlaute, Akzente und Sonderzeichen fort. Es finden sich die modernen und/oder antiken Ortsangaben, wobei unter den antiken Ortsnamen häufig mehr Texte zu finden sind. Bei der Ausgabe der Ergebnisse kann eine Sortierung nach Belegen oder nach Provinzen ausgewählt werden.

Bei griechischen Texten ist "GR" eingetragen. Diese Inschriften können durch "GR" gesucht werden. Für viele europäische Provinzen des römischen Reiches sind diese Inschriften mit den Searchable Greek Inscriptions und Epigraphic Database Roma verknüpft, so dass hier auch die griechischen Texte zur Verfügung stehen.

Weitere Abkürzungen beziehen sich auf "ETR" (etruskische), "HEBR" (hebräische), "PALMYR" (palmyrenische), "IBER" (iberische), "LEPONT" (lepontisch), "OSK" (oskische) und "PUN" (punische) Texte.

Zum Suchtext:

Es können beliebig viele Begriffe mit % getrennt abgefragt werden - auch in Kombination mit einem Beleg/Provinz/Ort. Wird in beiden "Suchtexten" gesucht, kann angeklickt werden, ob die Begriffe zugleich in der Inschrift vorkommen sollen ("und"), jeweils einer von ihnen ("oder") oder ob ein Begriff (Suchtext 1) in der Inschrift vorkommt, der andere (Suchtext 2) aber nicht.; z.B. alle Inschriften mit "Dis", aber nicht "Dis Manibus". Auch alle Suchbegriffe werden rechts und links durch ein Jokerzeichen ergänzt. Zudem können eigene Jokerzeichen gesetzt werden. Das Zeichen % steht für beliebig viele Zeichen. Zulässig ist ferner der "_" (Unterstrich), der für genau ein beliebiges Zeichen steht; zwei Unterstriche "__" stehen für genau zwei Zeichen (vi__it findet also vixsit, vixxit, vicsit). Nach einem Suchtext am Inschriftenanfang/-ende kann gezielt gesucht werden, indem dem Suchbegriff ein "^ " (also ein ^ mit einem Leerschlag/Spatium) vorangestellt beziehungsweise angefügt wird (Leerschlag^).

Suche nach Inschriftengattung/Personenstatus

Nachdem die Aufnahme der lateinischen Inschriften weitgehend abgeschlossen ist, haben wir begonnen, die einzelnen Texte nach Inschriftengattungen und Personenstatus zu kategorisieren.

Einen Überblick über die schon kategorisierten Provinzen und Inschriften finden Sie hier. Fett gesetzte Provinzen sind fertig (in einige Fällen aber ohne sigilla impressa).

Unter dem Suchfeld "Inschriftengattung/Personenstatus" können Sie beliebige Kriterien ankreuzen und mit "et" oder "vel" verknüpfen. Wenn bei "et" oder "vel" nichts angekreuzt wird, ist automatisch "et" eingestellt. "et" bedeutet, dass die angekreuzten Bedingungen alle in einer Inschrift erfüllt sein müssen; "vel" bedeutet, dass nur eine der angekreuzten Bedingungen erfüllt sein muss. Im zweiten Suchfeld "und nicht" können wiederum Kategorien ausgewählt werden, die bei der Abfrage ausgeschlossen werden sollen.

Folgende Kategorien sind erfasst:

titulorum distributio:

virorum/feminarum distributio:

Ausgabe nach Corpora

Hier können Sie einzelne Bände eintragen, deren Texte Sie dann in numerischer Reihenfolge angezeigt erhalten; bitte beachten Sie, dass in diesem Fall nur rechts automatisch ein Jokerzeichen gesetzt wird.

Suchtext ohne Auflösungen

Hier bietet die Datenbank die Möglichkeit, nach Abkürzungen zu suchen. So ergibt die Eingabe b() m() unter anderem das Ergebnis b(ene) m(erenti) mit der dazugehörigen Inschrift. Es ist zu beachten, dass zwischen den abgekürzten Worten ein Leerschlag gesetzt wird. Eine Ausnahme stellen Begriffe dar, die mehrere Abkürzungen innerhalb eines Wortes aufweisen wie b()f(), was unter anderem b(ene)f(iciarius) ergibt. Ferner kann auch nach dem Sonderzeichen |() gesucht werden.

Suche nach fehlerhaften Schreibweisen

Sie können hier nach fehlerhaften Schreibweisen suchen: So finden Sie beispielsweise eiius, menus, deposicio oder anis für annis.

Datierungen

Die Datierungen sind, wenn sie sich nicht aus Angaben des Textes ergeben, aus den Publikationen oder anderen Datenbanken entnommen.

Folgendes Muster liegt den Angaben zugrunde:

Statistik

Sie finden eine statistische Aufschlüsselung der bisher aufgenommenen Inschriften sowie ein Verzeichnis der für die Vorlage verwendeten Abkürzungen mit den Querverweisen auf andere epigraphische Datenbanken.
 

EDCS-Nummer

Den Text zu einer EDCS-Nummer erhält man, indem man diesen link

http://db.edcs.eu/epigr/edcs_id.php?s_sprache=de&p_edcs_id=EDCS-64000102

in das Adressfeld des Browsers kopiert und die gewünschte EDCS-Nummer - im Beispiel 64000102 - einträgt.

Dank

Abschließend danke ich allen, welche die Datenbank unterstützt haben und an ihr mitarbeiten.